05.07.2016

Geht Ihnen ein Licht auf?

Klimaschutzinitiative, Energieeffizienz, Kommunalrichtlinie. Drei Schlagworte, die erst einmal technokratisch und abschreckend klingen. Dabei können sie für eine Kommune und ein kommunales Unternehmen bares Geld bedeuten. 

 

Aber der Reihe nach: Die Bundesregierung möchte den Ausstoß von umweltschädlichen Treibhausgasen Schritt für Schritt reduzieren. Das gilt auch in den Kommunen. Darum fördert das Bundesumweltministerium effiziente Energienutzung. Das gilt zum Beispiel für öffentliche Immobilien, aber auch für Außenbereiche. Der Hintergedanke ist klar: Durch den Einsatz von LED-Leuchten steigt die Effizienz. Mehr Licht für weniger Energieaufwand. Da LED-Leuchten aber teurer als herkömmliche Beleuchtung ist, unterstützt der Staat hier gezielt mit Fördermaßnahmen. 

 

Mit der richtigen Planung sparen die Kommunen also bares Geld. Zum einen durch die staatlichen Fördergelder, zum anderen durch die langfristige Energieeinsparung. Gefördert werden kommunale Einrichtungen wie zum Beispiel Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten oder Schwimmhallen. Hier gibt es mindestens 30 Prozent Investitionszuschuss für LED-Beleuchtung, bei Innenbeleuchtung teilweise sogar 40 Prozent. Übrigens wird auch die projektbegleitende Ingenieurleistung gefördert. Wichtig ist, dass das Unternehmen, der Betrieb oder die Organisation mindestens zu 50,1 Prozent in kommunaler Hand ist. Antragsberechtigt sind aber auch gemeinnützige Sportvereine, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus, Behinderteneinrichtungen oder die Kommunen selbst. Durch die Maßnahme muss mindestens 50 Prozent des CO2-Ausstoßes gemindert werden. Hier gibt es allerdings Unterschiede bei Außen- und Innenbeleuchtung.

 

Es gibt noch ein paar weitere Förderbedingungen. Unser ibz-Team hilft Ihnen gerne weiter, wenn Sie ein modernes und effizientes Lichtmanagement geplant haben möchten. Allgemeinde Informationen zum Förderprogramm finden Sie außerdem auf der zum Bundesumweltministerium gehörenden Internetseite www.klimatschutz.de. Auf jeden Fall sollten Sie schnell sein, denn das aktuelle Antragsfenster geht vom 1. Juli bis zum 30. September 2016. 

Quelle: Trilux