28.06.2016

Voraussichtlich ab Herbst 2016 ist Überspannungsschutz bei allen neuen Gebäuden verpflichtend

Die neue DIN VDE 0100-443 beschreibt für Deutschland die Entscheidungskriterien, wann Überspannungsschutzmaßnahmen in Anlagen und Gebäuden vorzusehen sind.
Neu formuliert sind die Kategorien, in denen zur Beherrschung der Überspannungen der Einbau von Überspannungs-Ableitern vorgeschrieben wird. Die zukünftige DIN VDE 0100-443 fordert, dass Überspannungsschutz vorzusehen ist, wenn transiente Überspannungen Auswirkungen haben können auf:

  • Menschenleben, z. B. Anlagen für Sicherheitszwecke und Krankenhäuser.
  • Öffentliche Einrichtungen und Kulturbesitz, z. B. öffentliche Dienste, Telekommunikationszentren und Museen.
  • Gewerbe- und Industrieaktivitäten, z. B. Hotels, Banken, Industriebetriebe, Handel, Bauernhöfe.
  • Große Menschenansammlungen, z. B. in großen (Wohn-)Gebäuden, Kirchen, Büros, Schulen.
  • Einzelpersonen, z. B. in Wohngebäuden und kleinen Büros, wenn empfindliche Betriebsmittel der Überspannungskategorie I + II installiert sind.
  • Gebäude mit der Klassifizierung „feuergefährlich“ z. B. Scheunen, Werkstätten für Holzbearbeitung.

Entsprechend diesen Kriterien muss in allen neuen Gebäuden, auch in Wohngebäuden, ein Überspannungsschutz eingebaut werden.
Sobald diese Norm in Kraft tritt, werden wir Sie gerne informieren. Aktivieren Sie dazu den Benachrichtigungs-Service.

 

Gehen Sie auf die sichere Seite mit ibz. Neben der Planung von Überspannungs- und Blitzschutzanlagen sind wir künftig auch in der Lage, Risikobewertugen nach Art. 44 BayBO für Gebäude jeder Art softwaregestützt zu erstellen. 

 

Quelle: www.dehn.de/de/din-vde-0100-443-534-neue-ueberspannungsschutznorm